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Montag, 14. September 2009

Främmande fågel von Görel Steg am Norra Älvstranden in Göteborg


Am nördlichen Älvstranden Göteborgs findet man einige der wenigen Holzskulpturen der Göteborger Künstlerin Görel Steg. Sie hat einen der Holzpoller in die Skulptur Främmande fågel, der fremde Vogel, verwandelt. Die farbenfrohe Skulptur zeigt bereits den Weg, den sie wenig später ergriffen hat und der ihre Kraft deutlicher zum Ausdruck bringt.

Främmande fågel entstand bereits 2004, also vor dem bekannten Kriminalroman Anna Janssons und zeigt die Naturnähe der Künstlerin, einen unbekannten Vogel, den man in der Natur hört, aber nicht sieht. Die Skulptur zeigt genau das Gegenstück, denn der Vogel ist sichtbar, aber er bleibt stumm, auch wenn man nicht weiß, warum er stumm ist. Ob er den Geräuschen des Göta älvs lauscht oder ob er erstummt als die Bautätigkeiten seine Wohnfläche zerstörten. Jeder Betrachter muss sich selbst die Antwort geben.

Görel Steg arbeitete 10 Jahre lang als Bildhauerin bis sie sich im Jahre 1995 entschloss, diese Tätigkeit völlig aufzugeben und ihre Kraft in die Malerei zu legen, wo sie ein begonnenes Werk wieder verändern und wachsen lassen kann. Um der Natur näher zu sein zog sie auch von einer Stadtwohnung in ein ruhigeres Gebiet am Delsjövägen. Sie sucht auch in der Malerei das, was sie bei ihren Skulpturen suchte: Gefühl.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Freitag, 28. August 2009

Die Löwen an der Göteborger Lejontrappan von Camilla Bergman


Die Lejontrappan, die Löwentreppe, in Göteborg ist allen Besuchern der Stadt bekannt und viele Göteborger saßen schon auf den Treppen zu Füßen der beiden Löwen und betrachten die drei Meter langen Tiere kaum als Kunstwerk, das die schwedische Künstlerin Camilla Bergman 1991 geschaffen hat. Die beiden Bronzelöwen gehören zu den vielleicht am wenigsten beachteten, jedoch deutlich sichtbaren Kunstwerken der Stadt.

Die beiden Löwen von Camilla Bergmann stehen auf der ehemaligen Stora Bron oder Torgbron von der heute nur noch die Fontänbron als letzte Erinnerung steht. Bereits die ursprüngliche Brücke des Jahres 1624 erhielt 1638 vom Bildhauer Hans Swant vier Löwen, die an die Löwen des Göteborger Wappens erinnern sollten. Zum Jahrhundertwechsel musste jedoch eine neue Brücke errichtet werden und Nils Läsberg schuf erneut vier Löwen, die wiederum nur wenige Jahrzehnte überlebten. 1785 wurden daher zum dritten Mal vier Löwen auf der Brücke errichtet. Erst 1914 wurde schließlich die kleinere heutige Brücke erbaut, neben der sich die Lejontrappan befindet, die Anfangs ohne Löwen auskommen musste.

Die heute sichtbaren Löwen wurden von Camilla Bergman in Bronze gegossen, ein Material, das weitaus länger hält als die frühere Holzlöwen. Sie fanden ihren Platz erst im Jahre 1991, auch wenn sie Züge der klassischen Skulptur zeigen. Die in Sundsvall geborene Künstlerin formt in der Regel ihre Skulpturen zuerst in Lehm, um so die entsprechende Form und den gesuchten Ausdruck zu finden.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Freitag, 21. August 2009

Krigsseglarnas minnesmärke von Lars Kleen am Stenpiren in Göteborg


Am Stenpiren in Göteborg steht eine eigenwillige Skulptur aus Eisen und Holz. Zu ihren Füßen kann man lesen: "Sverige tackar sitt sjöfolk för dess insats under ofärdsåren 1939 – 1945. Havet är stort, evigt och stort – Harr Martinsson". Es handelt sich um die Erinnerungsskulptur Krigsseglare.

Nur wer die Arbeiten des schwedischen Künstlers Lars Kleen bereits kennt, erkennt seine Handschrift an der am 6. September 1997 enthüllten Skulptur am Stenpiren, nur wenige Schritte von Milles Delawaremonument. Und dennoch waren an jenem September 1997 über 800 Seeleute, die während des Zweiten Weltkrieges auf See waren, während der Enthüllung anwesend.

Das Erinnerungsmonument Krigsseglare soll an die rund 2000 Seeleute erinnern, die während des Zweiten Weltkrieges ums Leben kamen als sie die Alliierten mit Lebensmitteln versorgten oder in friedlicher Mission auf See waren. Das Monument soll vor allem daran erinnern, dass schwedische Seeleute starben, weil sie jene versorgten, die dem Nazideutschland ein Ende bereiteten.

Die architektonische Skulptur Krigsseglare am Stenpiren in Göteborg wurde von Lars Kleen geschaffen, einem Künstler, der aus Eisen, Gummi, Ziegeln, Holz und anderem Baumaterial Kunst schafft. Seine Skulpturen fallen auf, allein schon wegen ihrer Größe, aber auch durch ihre Form, die zum Nachdenken anregt. In seiner Skulptur Krigsseglare sind alle Elements vorhanden, die das Werk ohne jedes zusätzliche Wort erklären, unter der Voraussetzung, dass man die Skulptur intensiv betrachtet.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Samstag, 8. August 2009

Vårens Huldra, der Waldgeist, von Gunnar Nilsson im Botanischen Garten Göteborgs


Die Huldra kommt ursprünglich aus Norwegen und hat in der schwedischen Mythologie zahlreiche Namen. Da sie eigentlich im Hochgebirge lebt und weiß wie Schnee ist wird sie erst im Frühling (vår) sichtbar. Man kann sie am ehesten mit einem weiblichen Troll vergleichen, die Männer verführt und sie oft ins Verderben führt.

Vårens Huldra, der Frühlingstroll, von Gunnar Nilsson im Botanischen Garten Göteborgs ist eines dieser mythologischen Wesen in Bronze und hat die Form eines jungen Mädchens angenommen, das nur darauf warten, dass sich ein Mann in sie verliebt. Vårens Huldra hat sich dafür in ihrem Lieblingsgebiet ihren Standort ausgesucht, unter einem dichten Baum.

Nachdem der schwedische Künstler Gunnar Nilsson viele Jahre in Frankreich verbracht hat und sich dort die klassische französische Skulptur lernte hat seine Vårens Huldra im Botanischen Garten wenige Züge eines Trolles und der junge nackte Frauenkörper entspricht mehr jener der französischen Vorstellungen einer klassischen Skulptur.

Vårens Huldra existiert in mehreren Exemplaren, wobei jene im Botanischen Garten Göteborgs das dritte Exemplar ist, das im Jahre 1954 von Torsten Odqvist, Direktor bei Elof Hansson, einem Wohltäter Göteborgs, dem Botaniska Trädgården geschenkt wurde.

Gunnar Nilsson lebte von 1928 bis zu seinem Tode in Paris und Versaille und wurde Mitglied der Ehrenlegion Frankreichs. Ausser der Waldtrollin Vårens Huldra findet man in Göteborg auch noch seine Frauenskulptur Våren in der Trädgårdsföreningen.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Montag, 3. August 2009

Våren, der Frühling, von Gunvor Svensson Lundkvist im Kungsparken von Göteborg


Die Skulptur Våren, der Frühling, ist keine typische Arbeit der Künstlerin Gunvor Svensson Lundkvist wie ihr "Johan Fredrik Carpelan", die sich beide im Kungsparken hinter dem Stora Teatern in Göteborg befinden, sondern gehört zu ihren wenigen Skulpturen, die sie im Laufe ihres Lebens geschaffen hat und die zu einer stilisierten Einfachheit neigen und damit erheblich von der französischen klassischen Schule abweichen.

Våren ist eine Bronzefrau, die in all ihrer Natürlichkeit aus einem Eisblock steigt und damit den Frühling einleitet. Als Eisblock dient schwarzer Granit, der gleichzeitig ein Symbol für den dunklen Winter ist. Die Bronzeskulptur Våren wurde 1996 im Kungsparken enthüllt, da auch der Park mit seinen unzähligen Frühlingsblumen den Frühling in Göteborg ausdrückt.

Gunvor Svensson Lundkvist wurde am 10. Juli 1916 in Göteborg geboren, hat jedoch die längste Zeit ihres Lebens in Stockholm verbracht, wo sie am 6. Mai 2009 mit fast 93 starb. Sie ist mehr bekannt für ihre zahlreichen Medaillen und Reliefe als ihre wenigen Skulpturen. Ihre vermutlich bekannteste Arbeit ist die 1968 geschaffene Medaille für die Nobelpreisträger in Wirtschaft, die sie in nur wenigen Tagen realisieren musste, da die schwedische Akademie für Wissenschaft vergessen hatte, dass zur Preisverleihung auch eine Medaille nötig war.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 30. Juli 2009

Snäckan, die Muschel, von Lenny Clarhäll an der Oper in Göteborg


Die Göteborger Oper verfügt über drei Skulpturen des schwedischen Künstlers Lenny Clarhäll. Die Skulptur, die vermutlich am meisten auffällt befindet sich zwischen dem Operngebäude und dem Freizeitboothafen Lilla Bommen. Sowohl die Farbe des Kunstwerkes als auch seine Form laden den Betrachter zum Nachdenken ein.

Lenny Clarhäll hat diese Skulptur Snäckan, die Muschel, genannt. Bei genauem Betrachten sieht man schließlich die Ähnlichkeit der 8 Meter langen und 5 Meter hohen Skulptur mit einer pärlbåtssnäcka, eines Perlbootes oder Schiffbootes, die an den Steilhängen der pazifischen Korallenriffe vorkommen.

Lenny Clarhäll hat für diese Skulptur auf Schiffsmetal zurückgegriffen, das der Snäckan ihre typische Farbe verleiht. Clarhäll gehört zu den Gegenwartskünstlern, die mit Holz, Aluminium, Bronze und vor allem auch mit oxydierenden Materialien arbeiten um Kunstwerken eine gewisses Eigenleben zu vermitteln. Die Snäckan hat Clarhäll 1994 realisiert, im selben Jahr, in dem die Göteborger Oper eingeweiht wurde.

Copyright: Herbert Kårlin

Donnerstag, 23. Juli 2009

Dimman, der Nebel, von Gusten Lindberg in Göteborg


Dimman, der Nebel, ist trotz seines symbolhaltigen Namens ein pures Kunstwerk, das Gusten Lindberg im Jahre 1885 in Paris geschaffen hat und ursprünglich in Gips realisiert wurde. Als Gusten Lindberg seine Skulptur "Dimman" bei der Weltausstellung in Paris im Jahre 1900 präsentierte, wurde sie mit der Goldmedaille prämiert.

Dimman in Göteborg ist jedoch nicht die einzige Version der Statue, denn Gusten Lindberg schuf auch ein Exemplar in Marmor für das Nationalmuseum in Stockholm und mehrere Exemplare in Bronze, wovon sich eine heute in der Trädgårdsföreningen in Göteborg befindet.

Die Skulptur Dimman kam über den Restaurantbesitzer Sophus Peterson nach Göteborg, der die Statue 1914 im Lorensbergspark aufstellen ließ. Erst 1975 wurde Dimman dann vom Charles Felix Lindbergs Donationsfond erworben und an seiner heutigen Stelle in der Trädgårdsföreningen aufgestellt.

Gusten Lindberg, 1852 in Stockholm geboren, gehörte zu den Künstlern, die sich der französischen Skulptur hingaben. Seine Arbeiten sind bekannt für ihre graziöse, weiche Form. Lindberg gehörte der Bewegung Opponenterna an, die sich für die Modernisierung der Künstlerausbildung in Schweden einsetzte.

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 21. Juli 2009

Flaggenstangen (Flaggmaster) am Gustav Adof Torg in Göteborg


Die Flaggenstangen, Flaggmaster, oder genauer genommen deren Fundamente bleiben oft unbeachtet von den Spaziergängern am Gustav Adolf Torg in Göteborg, obwohl sich hier wahre Kunstwerke befinden. Jedes der drei Fundamente beherbergt einen Teil der Geschichte Göteborgs.

Am Mast, der dem Hamnkanalen am nächsten liegt, findet man die Geschichte der Industrialisierung Göteborgs mit einigen der bekanntesten Motiven der Stadt: Der Skansernas Kronan, dem Lejonet und der Domkyrkan. Auf der Seite, die zum Gustav Adolf Torg zeigt, findet man auch die Inschrift "Mig leder solen, eder skuggan".

Die Bronzereliefs wurden vom schwedischen Künstler Bror Chronander im Jahre 1932 realisiert, der auch einige der bekannteren Skulpturen Göteborgs geschaffen hat. Die Reliefs hat Chronander nach Motiven des damaligen Chefs des Göteborger Kunstmuseums erstellt, die eine Hommage an Charles Felix Lindberg darstellen.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 17. Juli 2009

Poseidon von Carl Milles am Götaplatsen im zentralen Göteborg


Eigentlich sollte den Götapatsen schon zum 300. Jubiläum der Stadt eine Skulptur schmücken, die Göteborg symbolisiert, aber da zwischen Überlegung und der Feier zu wenig Zeit blieb um ein entsprechendes Denkmal zu schaffen, fanden die Teilnehmer 1923 nur einen provisorischen Brunnen aus Holz.

Erst vier Jahre später, im Jahre 1927, wurde der heutige Bronzebrunnen an seinem Platz aufgestellt. Der Brunnen selbst ist mit zahlreichen Meerestieren und Fabelgestalten versehen, die von Carl Milles geschaffen wurden noch bevor die monumentale Skulptur Poseidon seinen Platz fand.

Poseidon, der Meeresgott, wurde im Jahre 1927 von Carl Milles fertig gestellt und am 20. November 1927 eingeweiht. Poseidon wird, wie es eines Gottes würdig ist, von sechs kleineren Skulpturen begleitet, die alle eine Beziehung zum Meer haben, wie auch Göteborg, deren Entwicklung und Größe von seinem Meereszugang abhängig war.

Copyright: Herbert Kårlin

Mittwoch, 15. Juli 2009

Spjutbäraren, der Speerwerfer, von Polykleitos in Göteborg


Auf den Treppen des Göteborger Kunstmuseums am Götaplatsen stehen vier Skulpturen aus griechischer Zeit. Die etwa zwei Meter hohe Bronzestatue links ist eine Kopie des Spjutbäraren (Speerwerfer) von Polykleitos und wurde im Jahre 1931 dort aufgestellt.

Der Speerwerfer ist eine Kopie der Originalskulptur, die sich auf Pompej befindet und etwa 400 Jahre vor Christus geschaffen wurde. Die Kopie des Kunstwerks wurde, wie so viele andere in Göteborg, vom Charles Felix Lindbergs Donationsfont finanziert und von der Gießerei L. Rasmussen in Kopenhagen nach einem Gipsabdruck erstellt.

Polykleitos arbeitete etwa 460 bis 405 vor Christus und arbeitete vor allem mit Bronze und Marmor. Während seines Wirkens hat er mehrfach Statuen von Sportlern geschaffen, die zu jener Zeit einem griechischen Ideal entsprachen. Spjutbäraren, der Speerwerfer, ist die bekannteste Statue von Polykleitos und drückt die physische Perfektion aus, den Ausgleich zwischen Spannung und Ruhe in Hüften und Axeln. Zahlreiche spätere Künstler nahmen die von Polykleitos geschaffenen Proportionen der Statue als Basis für ihre eigenen Werke.

Copyright: Herbert Kårlin

Dienstag, 14. Juli 2009

Die Frau am Hafen oder des Seemanns Frau von Ivar Johnsson


Kvinna vid havet oder Die Frau am Hafen ist in Göteborg mehr als die Frau des Seemanns oder, genauer gesagt, als Sjömanshustrun bekannt. Die von Ivar Johnsson geschaffene Statue, die seit 1997 als Replik auch in Liseberg zu finden ist, drückt das vergebliche Warten aus und das Leiden aller Frauen, die in ihrer Familie einen Seemann haben.

Die Kvinna vid havet soll aber auch an all die schwedischen Seeleute erinnern, die im ersten Weltkrieg ihr Leben auf See gelassen haben. Am Fuße des 57 Meter hohen Turmes (ohne Statue) findet man die Namen der 690 Seeleute sowie die Namen der 98 Schiffe auf denen sie umkamen.

Ivar Ivar Johnsson, einer der bedeutendsten schwedischen Monumentalskulpteure, dessen Werke sich auf zahlreichen öffentlichen Plätzen Schwedens befinden schuf die Statue der Frau am Hafen neben dem Seefahrtsmuseum vermutlich 1932, da der Turm selbst bereits 1933 eingeweiht wurde.

Copyright: Herbert Kårlin

Montag, 13. Juli 2009

Die Bande der Freundschaft von Wäinö Aaltonen am Näckrosdammen


"Bande der Freundschaft" oder "När vänskapsbanden knytes", eine Bronzestatue, die am Näckrosdammen in Göteborg neben dem Kinderspielplatz steht wurde am 8. Mai 1955 eingeweiht. Unter den Gästen befanden sich nicht nur die bedeutendsten Politiker Göteborgs, sondern auch eine Delegation aus dem finnischen Åbo.

Die Skulptur "När vänskapsbanden knytes" war nämlich ein Geschenk des finnischen Ortes Åbo (Turku),der damit den Göteborgern seine Dankbarkeit über die große Hilfe während der Kriegsjahre ausdrücken wollte. Das Werk wurde von keinem geringeren geschaffen als dem finnischen Skulpteur Wäinö Aaltonen, der die Statue "Kun ystävyyssuhteet solmitaan" nannte.

Das junge Paar auf Pferden wird von Aaltonen in trauter Zweisamkeit dargestellt, ein Treffen, das die tiefe Freundschaft zweier Personen ausdrückt. Wäinö Aaltonen, der Mitglied der Finnischen Akademie war und 1966 starb, realisierte einige der bedeutendsten Skulpturen Finnlands. Aaltonen wurde 1969 ein eigenes Museum in Turku gewidmet.

Copyright: Herbert Kårlin

Freitag, 10. Juli 2009

Källan, die Quelle, von Bård Breivik an der Göteborger Oper


Am 25. Oktober 1994 wurde, gleichzeitig mit der neuen Oper in Göteborg, die Skulptur "Källan", die Quelle, am Jussi Björlings Plats an der Oper eingeweiht. Realisiert wurde die Skulpur vom Norweger Bård Breivik, der für die Schaffung der Quelle zu schwedischem rotem Vångagranit (Vanga) griff.

Im Hintergrund der Skulptur sieht man, je nach Position, die Oper, Nordstan, den Freihafen, Lilla Bommen Torg oder auch den Läppstiftet und den Barken Viking.

Der 8 Meter hohe rote Monolit drückt durch das ständig von der Spitze fließenden Wassers eine Quelle aus, die sich auch auf die Schaffenskraft und das Programm der Göteborger Oper übertragen lässt.

Copyright: Herbert Kårlin