Mittwoch, 9. Juni 2010

Månfärd von Åke Thornblad an der Beryllgatan im Göteborger Stadtteil Tynnered


Sieben Jahre bevor der erste Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte, schuf Åke Thornblad an der Beryllgatan im Göteborger Stadtteil Tynnered zwei Werke, die er Månfärd, also Mondreise, nannte und die mehr den Visionen Jules Vernes Nahe kommen als der tatsächlichen Geschichte der Mondfahrt und der Raketentechnik. In seinem Werk befindet man sich bereits auf dem Mond.

Der Künstler, der sein sechsteiliges Gesamtwerk Månfärd, havet och solvandring (Mondreise, Meer und Sonnenwanderung) nannte, hat drei Elemente zusammengefasst, die eng miteinander verknüpft sind und daher weniger die Reise zum Mond als vielmehr den Zusammenhang zwischen Mond, Wasser (Ebbe und Flut) und der Rolle des Sonnenstandes ausdrücken sollen. Das surrealistische Werk an einer der Hausfronten soll daher mehr ein Symbol für den Mond sein.

Åke Thornblad, der 1929 in Höganäs geboren wurde, entwickelte sich nach seiner Ausbildung an der Kunsthochschule Valand in Göteborg zu einem der bedeutendsten Keramikkünstler der Stadt. Åke Thornblad hat in Göteborg mehrere öffentliche Werke realisiert, die in ihrer abstrakten Form eine Art kubistische Formensprache sind.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

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