Posts mit dem Label Quelle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Quelle werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 25. August 2009

Der Brunnen vor der Kathedrale (domkyrkan) in Göteborg


Bis Ende des 18. Jahrhunderts hatten die Bewohner Göteborgs erhebliche Probleme mit Trinkwasser und die Versorgung erfolgt ausschließlich an Wassersammelstellen wie der Domkyrkan oder der Quelle in Kallebäck. Erst 1787 wurde von dieser Quelle aus eine Wasserleitung zu einem vorläufigen Brunnen an der Kungsporten, wo heute die Paddan-Boote ablegen, gelegt.

1789 wurde die Wasserleitung bis zu einer einfachen Steinfassung an der Mauer der Kathedrale weitergeführt, die jedoch bei weitem nicht ausreichte die Göteborger mit Trinkwasser zu versorgen. Der Zuschuss eines Großhändlers erlaubte schließlich den Weiterbau der Leitung und erst 1816/1817 konnte J. Hagberg den Brunnen, dessen Bronzedrachen Wasser speien den Göteborgern öffnen.

Da der Brunnen den Verkehr behinderte wurde er 1967 an seinen heutigen Platz an der Västra Hamngatan, neben dem Eingang zum Kirchhof der Domkyrkan, umgelegt an die Stelle, wo die Büste Peter Wieselgrens vorher stand. Aus den Drachen kommt heute nicht mehr das Wasser aus Kallebäck, sondern ganz normales Leitungswasser Göteborgs.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Freitag, 10. Juli 2009

Källan, die Quelle, von Bård Breivik an der Göteborger Oper


Am 25. Oktober 1994 wurde, gleichzeitig mit der neuen Oper in Göteborg, die Skulptur "Källan", die Quelle, am Jussi Björlings Plats an der Oper eingeweiht. Realisiert wurde die Skulpur vom Norweger Bård Breivik, der für die Schaffung der Quelle zu schwedischem rotem Vångagranit (Vanga) griff.

Im Hintergrund der Skulptur sieht man, je nach Position, die Oper, Nordstan, den Freihafen, Lilla Bommen Torg oder auch den Läppstiftet und den Barken Viking.

Der 8 Meter hohe rote Monolit drückt durch das ständig von der Spitze fließenden Wassers eine Quelle aus, die sich auch auf die Schaffenskraft und das Programm der Göteborger Oper übertragen lässt.

Copyright: Herbert Kårlin