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Samstag, 6. Februar 2010

Labyrint von Ivana Machackova am Norra Älvstranden in Göteborg

An der Straße längs des Norra Älvstranden liegt ein großer Granitblock, den die Künstlerin Labyrint genannt hat und nicht nur ein Labyrint darstellt, sondern auch zahllose Steinritzungen aufweist, die an die Vergangenheit des Bohuslän und seine frühen Kulturen erinnern. Die Ritzungen sind rein imaginär und bilden damit eine Brücke aus der Geschichte zu modernen Ritzungen, die auch unsere Gegenwart ausdrücken könnten.

Das Labyrint ist in grauen Granit aus dem Bohuslän geschlagen und wurde, bevor es an den Norra Älvstranden in Eriksberg kam, im Skulpturenpark in Ängelsberg ausgestellt, der vom 20. Mai bis zum 24. September 2006 unter dem Thema Modern Skulpturer i Världsarvsmiljö stand, ausgestellt. Das Labyrint kann daher nach der Suche nach einer Deutung der früheren Steinbilder ausdrücken, die sich, innerhalb des Labyrints, über den gesamten Steinblock verteilen.

Die aus Tjeckoslovakien stammende Künstlerin Ivana Machackova ist bei ihrem Werk Labyrint ihren Weg weitergegangen und zeigt erneut wie tief sie mit dem Bohuslän und seiner Geschichte verknüpft ist. Ivana Machackova drückt ihre Liebe zum Bohuslän nicht nur durch die künstlerische Leistung aus, sondern auch dadurch, dass ihr Vorzugsmaterial für ihre Werke auch Granit aus dem Bohuslän ist.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Montag, 21. Dezember 2009

Måsarna över havet von Ivana Machackova am Norra Älvstranden in Göteborg


Am äußersten Ende des Norra Älvstranden in Eriksberg entdeckt der Spaziergänger eine weitere Skulptur der Künstlerin Ivana Machackova, die kaum einen besseren Platz in Göteborg finden könnte. Måsarna över havet, Möwen über dem Meer, drückt all das aus, was Eriksberg einst war und für die Ostindiefararen Götheborg immer noch ist, der Weg zum offenen Meer.

Wenn man die Stufen auf der Rückseite des Werkes hoch geht, so verlässt man das Festland und landet, symbolisch, direkt im Wasser mit einem Blick über den Göta Älv und die Älvsborgsbron. Verständlich wird dieser Schritt, wenn man die Skulptur von Seiten des Göta Älv aus betrachtet, denn von hier aus entdeckt man deutlich die Wogen des Meeres, die von drei Möwen überflogen werden, die auf der Suche nach Futter sind. Eine der Möwen streift fast die Gischt des Meeres bei ihrem kunstvollen Flug.

Ivana Machackova schuf ihr Werk zu Beginn der 90er Jahre im Rahmen eines Entwicklungsprogramms des Norra Älvstranden, das Architektur und Kunst in Einklang bringen sollte. Die in Tjeckoslovakien geborene Künstlerin Ivana Machackova besuchte die Kunsthochschule in Göteborg und erhielt den Kulturpreis der Stadt Göteborg. Sie ist heute vor allem im Steinbildhauermuseum in Hunnebostrand aktiv.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Donnerstag, 26. November 2009

Fisken von Ivana Machackova am Norra Älvstranden in Göteborg


Nicht weit entfernt vom Bockkran in Eriksberg, am Norra Älvstranden Göteborgs, findet man die Skulptur Fisken, der Fisch, von Ivana Machackova, die für mehrere Skulpturen entlang des Göta Älv zeichnet. Die Künstlerin hat bei dieser Arbeit einen Fisch aus einem Granitblock geschnitten und dann auf dem Block plaziert. Während der ausgehöhlte Fisch gegen den Strom schwimmt, nimmt der bearbeitete Granitfisch den Weg zum offenen Meer. Fisken oder der Fisch hat keine tiefergehende Bedeutung sonder ist die künstlerische Darstellungsweise, die ihre Beziehung einzig allein zum Fluss und dem nahen Meer hat.

Die in Prag geborene Künstlerin hat bei diesem Kunstwerk, wie bei allen ihren Werken, zu Granit aus dem Bohuslän gegriffen, den sie fühlen kann und dem sie eine Form geben kann, die ihrem Inneren am nächsten kommt. Ihre Themen haben fast immer eine Beziehung zum Meer und den Geheimnissen des Lebens, wie sie auch bei ihrem Monumentalwerk Bohuslänsk Historia am Norra Älvstranden in Lindholmen beweist.

Ivana Machackova lebt seit über 30 Jahren in Schweden und hat ihr Atelier im Bohuslän, das sie als ihre Heimat betrachtet. Seit 13 Jahren schafft sie Skulpturen, die sowohl in ihrer Größe als auch ihrem Ausdruck beeindrucken. Ivana Machackova bildete sich in Göteborg zur Skulpteurin aus und arbeitet außer ihrem Lieblingsmaterial Granit auch mit Bronze, Beton, Holz und Glas. Für ihre Arbeiten erhielt sie mehrere bedeutende Preise.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Montag, 10. August 2009

Bohuslänsk historia von Ivana Machackovas in Lindholmen, Göteborg


Am Älvstranden von Eriksberg und Lindholmen kann man mehrere Skulpturen von Ivana Machackova entdecken, einer Künstlerin, die mit dem Göteborger Kulturpreis ausgezeichnet wurde. Auch ihre größte und aufwendigste Skulptur fand hier seinen Platz: Die bohuslänsk historia, die Geschichte des Bohuslän.

Vier Jahre lang arbeitete Ivana Machackova an der bohuslänsk historia, die sie in 30 Tonnen Granit meißelte. Sechs Granitblöcke schildern am Lindholmplatsen die Geschichte des Bohuslän so wie sie sie als Künstlerin sieht und erlebt.

Jedes Bild hat eine Größe von 2 x 2,50 Meter und beschreibt eine eigene Epoche. Machackova beginnt mit der Bronzezeit, kommt dann zu den Wikingern und dem Mittelalter um schließlich über die Zeit der Fischerei und des Steinbruchs zum heutigen Tourismus zu gelangen. Zahlreiche Details bringen dem Betrachter mehrere Jahrhunderte an Geschichte näher.

Die Geschichte des Bohuslän ist nicht jene von Göteborg, auch wenn die Landschaft des Bohuslän an die Stadt grenzt, denn der Norden Göteborgs ist eng mit der norwegischen Geschichte verknüpft und hatte auch nie den wirtschaftlichen Einfluss, den Göteborg ausübte.

Copyright Text und Fotos: Herbert Kårlin