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Dienstag, 25. Mai 2010

Växande von Ida Isaksson Sillén an der Bankogatan in Göteborg


Im Park, der sich hinter den Häusern gegenüber der Högsbo kyrkan befindet, steht eine mehrteilige Skulptur in Beton und Bronze, die die Künstlerin Växande, also Wachsend, genannt hat und zwei Kinder mit einer Taube darstellt auf die man von den umliegenden Bänken aus blickt.

Während der Junge, mit einem Buch in der Hand, am Boden sitzt und sich an eine Art hohen Tisch lehnt und von einer Taube beobachtet wird, steht das Mädchen auf ihren Zehenspitzen und schreibt ihre Gedanken in ein Tagebuch. Noch ist sie etwas zu klein, um in dieser Lage bequem schreiben zu können, wodurch der Begriff Växande sehr deutlich ausgedrückt wird, denn sie muss noch 10 cm wachsen um diese Stellung als bequem zu empfinden. Da in den Häusern, die die Skulptur umgeben, vor allem ältere Leute wohnen, wirkt die Skulpturengruppe für die Bewohner fast wie eine Erfrischung, die Erinnerungen weckt.

Ida Isaksson Sillén studierte an der Hochschule für Design und Kunsthandwerk sowie an der Kunsthochschule Valand in Göteborg Skulptur, Malerei, Graphik und Fotografie. Die Alingsåser Künstlerin Ida Isaksson Sillén interessiert sich bei ihren Werken vor allem für Bewegung und Leben. In Göteborg findet man auch ihre Werke Accelleration im Vasaparken und ihren Hästhuvudet, den Pferdekopf.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Mittwoch, 31. März 2010

Hästhuvud von Ida Isaksson Sillén an Amandas Gård in Högsbohöjd, Göteborg


Am Rande des Amandas Gård in Högsbohöjd, das zum Göteborger Stadtteil Högsbo gehört, wird man von einem Hästhuvud, einem Pferdekopf begrüßt, der daran erinnert, dass dort, wo jetzt die Wohnblocks stehen, früher Landwirtschaft betrieben wurde. Noch in den 30er Jahren pflanzte man hier Kartoffeln und das Getreide wehte im Wind.

Der Hästhuvud setzt sich aus mehreren Materialien zusammen und nur der Hauptteil des Pferdekopfes besteht aus Bronze. Der angedeutete Hals des Pferdes setzt sich aus mehreren dunklen Steinarten zusammen, was man jedoch nur entdeckt, wenn man sich der Skulptur nähert. Auch wenn der Hästhuvud heute im Kontrast zu seiner Umgebung steht, so muss man bedenken, dass auch die bedeutende Wohnsiedlung, die hier beginnt als Gård, also Landgut bezeichnet wird.

Die Künstlerin Ida Isaksson Sillén, die in Göteborg auch das Werk Accelleration im Vasapark realisierte studierte von 1955 bis 1961 an der heutigen Hochschule für Design und Kunsthandwerk (HDK) in Göteborg. Ida Isaksson Sillén, die zahlreiche öffentliche Werke in Schweden schuf und auch als Malerin aktiv ist, lebt und arbeitet in Stallarholmen, im Södermanland. Das Werk Hästhuvud von Ida Isaksson Sillén in Högsbo wurde von der Baugesellschaft Poseidon beauftragt und finanziert.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Sonntag, 13. September 2009

Acceleration von Ida Isaksson-Sillén im Vasaparken in Göteborg


Seit dem Jahre 2000 findet man im Vasapark in Göteborg eine abstrakte Skulptur, die die Künstlerin Ida Isaksson-Sillén Acceleration, Beschleunigung, genannt hat. Die Skulptur ist eine Kombination aus Stein und Bronze. Der Sockel in Stein drückt die Erdnähe aus und ist wie ein fester Block in der Erde verankert. Der obere Bronzezylinder wurde mit einer helixformigen Spirale versehen, die eine Beschleunigung ausdrückt und zur Atmosphäre führt.

Acceleration ist die einzige Skulptur, die den Vasaparken schmückt und wurde im Jahre 2000 vom Charles Felix Lindbergs Donationsfonden erworben. Da diese abstrakte Skulptur direkt hinter dem alten Gebäude der Göteborger Universität aufgestellt wurde erlaubt sie auch eine zweite Deutung. Die Spirale kann den Drang zum Universalwissen ausdrücken, das auf eine feste Basis aufbaut und dessen Ergebnis niemand im Voraus vollständig kennt.

Die Künstlerin Ida Isaksson-Sillén aus Alingsås studierte in der HDK in Göteborg Kunst und arbeitete als Bildhauer mit Holz, Bronze, Stahl, Beton und Plastik. Sie war jedoch auch als Porträtistin und Zeichnerin tätig und arbeitete ebenfalls mit Fotokunst. Obwohl ihre Werke in ganz Schweden zu finden sind ist sie selbst in Göteborg wenig bekannt.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin