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Dienstag, 16. März 2010

Tulpanbrunnen im Botanischen Garten in Göteborg


Im Perennträdgården (winterharte Pflanzen) des Botanischen Gartens in Göteborg steht nur wenige Meter neben der Tulpan von Eva Lange ein Brunnen in Gusseisen, der ebenfalls eine Tulpe darstellt. Das diese Tulpe sowohl in anderem Material als auch weitaus früher hergestellt wurde, findet man bei der gusseisernen Tulpan jede Feinheit einer Pflanze und kann die botanische Struktur der Blume erkennen.

Auch wenn der Künstler des Werkes bei dieser kunstvollen Tulpe nicht genannt ist, so weiß man dagegen, dass die Brunnenschale in Tulpenform von Erik L. Magnus, der in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle für Göteborg spielte, finanziert wurde. Am Brunnenrand findet man die Plakette mit den Worten ”Till födelsestaden med tacksamhet” und den Namen Erik L. Magnus.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Donnerstag, 5. November 2009

Tulpan, Tulpe von Eva Lange im Botanischen Garten in Göteborg


Am Rande des Perennträdgården des Botanischen Gartens in Göteborg findet man eine Skulptur, die voll in seine Umgebung integriert ist und auf ersten Blick eher wie ein überdimensionaler Pflanzentopf aussieht. Wäre nicht seine Form etwas ungewöhnlich und fehlten nicht die entsprechenden Pflanzen.

In der Tat handelt es sich jedoch um Eva Langes Skulptur Tulpan, Tulpe, die die Perennenabteilung des Botaniska Trädgården begrenzt. Wer das Kunstwerk aus der Nähe betrachtet entdeckt die feine Bearbeitung des roten Vångagranits aus dem Bohuslän, den die schwedische Künstlerin zu einer 128 Zentimeter hohen Tulpe verarbeitet hat. Auch wenn die Skulptur nicht für den Botanischen Garten in Göteborg geschaffen wurde, sondern vom Charles Felix Lindbergs Donationsfond während der Ausstellung Skulptur - från granit till gelé im Jahre 1995 erworben wurde, ist das Kunstwerk wie geschaffen für die Umgebung des Botaniska Trädgården.

Eva Lange, geboren 1935, studierte am Konstfack in Stockholm und machte sich vor allem einen Namen mit ihren Skulpturen in Alabaster, Granit, Marmor, Zement und Gips, deren Motive sie sehr häufig aus der Pflanzenwelt holt. Ihre öffentlichen Werke findet man heute in ganz Skandinavien. Eva Lange erhielt im Jahre 2001 ein Stipendium des Konstakademinsfond.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin