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Freitag, 7. Mai 2010

Vitsippa, Buschwindröschen, am Vitsippsdalen in Göteborg


Das Tor am Haupteingang zum Vitsippsdalen gehört mit zu den versteckten Kunstwerken Göteborgs, da sich kaum ein Tourist hierher verirrt und jene, die es schon „immer“ betrachten, machen sich keine Gedanken darüber, obwohl das schmiedeeiserne Tor die Arbeit eines Künstlers ist und nicht nur eine Abgrenzung.

Das Tor wurde so gearbeitet, dass es in stilisierter Form eine Vitsippa, ein Buschwundröschen, in seiner Blüte darstellt, das Symbol für den Botanischen Garten Göteborgs und der Hauptanziehungspunkt des Vitsippsdalen. Natürlich hätte der nicht genannte Künstler eine deutlich erkennbare Blume schweißen können, aber gerade die Abstraktion macht dieses Tor so einmalig, wo der Betrachter die Form und den Inhalt etwas suchen muss. Die Kunsthochschulen in Göteborg haben mehrere bedeutende Metallkünstler hervorgebracht, die heute vor allem bei architektonischen Projekten und der Gestaltung von Gartenanlagen eine Bedeutung haben, meist ohne ihre Signatur zu hinterlassen.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Sonntag, 19. Juli 2009

Charles Felix Lindberg von Jan Steen am Bältesspännareparken


Charles Felix Lindberg war geboren in Göteborg und machte als Kaufmann ein Vermögen. Den größten Teil dieses Vermögens vermachte er nach seinem Tode 1909, in Form einer Stiftung, der Stadt Göteborg. Auf diese Weise half er bei der Entwicklung des Botanischen Gartens, des Schlosswaldes und, er zeichnet für zahlreiche Skulpturen Göteborgs.

Die Statue, realisiert vom schwedischen Künstler Jan Steen, zeigt Charles Felix Lindberg bei einem seiner typischen Spaziergänge in Göteborg. Außer der typischen Kleidung der Epoche hält Lindberg auch einen kleinen Strauss mit Buschwindröschen in seiner linken Hand. Niemand weiß, wem der Blumenstrauß gewidmet ist, oder ob die Blumen einen Hinweis auf den Botanischen Garten geben, der die Buschwindröschen als Symbol trägt.

Charles Felix Lindberg bedachte Göteborg in seinem Testament aus folgendem Grund: Weil er "tillbragt större delen af sitt lif" in der Stadt und "och för hvars utveckling han städse hyst lifligt intresse". Lindberg zeigte sich damit bis lange nach seinem Tode als wahrer Göteborger.

Copyright: Herbert Kårlin