Posts mit dem Label Axel Dahlströms torg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Axel Dahlströms torg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 3. April 2010

Ur Väggen von Yvonne T. Larsson im Göteborger Stadtteil Högsbo


Auf dem Axel Dahlströms Torg in Högsbo, nur wenige Meter von den Marmorintarsien entfernt, steht eine Aluminium-Stahl-Skulptur, die fünf Meter in die Höhe reicht und ebenso abstrakt ist wie das Kunstwerk von Endre Nemes. Die Künstlerin nannte das Werk Ur Väggen, aus der Mauer, was jedoch nicht bedeutet, dass die Kunst aus einer Mauer wächst.

Das Werk der schwedischen Künstlerin, das im Jahre 2009 vom Göteborger Charles Felix Lindbergs Donationsfond finanziert wurde, muss in Beziehung zu den Marmorintarsien gesehen werden, denn Ur Väggen bedeutet, dass Yvonne T. Larsson sich davon inspirieren ließ, von der Mauer, und ein Element des bekannten Werkes neu interpretierte und mit anderem Material darstellen wollte, was sich auch am Kontrast der Farben der Materialien, die sie benutzte, ausdrückt. Um dem Werk näher zu kommen müssen daher, von der Mitte des Platzes aus, beide Werke gleichzeitig betrachtet werden.

Über Yvonne T. Larsson, die auf Tjörn lebt und arbeitet, weiß man relativ wenig. Ursprünglich wurde sie für ihre Gemälde bekannt. Heute arbeitet Yvonne T. Larsson häufig mit Gips und komponiert ihre Werke mit Material, das sie in der Natur findet, organische Skulpturen. Ihre Themen holt sie ebenfalls häufig aus der Natur, wobei zahlreiche Werke Yvonne T. Larssons helle Figuren auf dunklen Platten darstellen.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin

Montag, 29. März 2010

Marmorintarsia von Endre Nemes am Axel Dahlströms torg in Göteborg


Am Axel Dahlströms torg im Göteborger Stadtteil Högsbo findet man das größte und wertvollste Mosaik der Stadt. Der Künstler schuf aus Marmorsteinchen ein expressionistisches Gemälde von über neun mal acht Metern, das im Jahre 1955 gemeinsam von den Familjebostäder Göteborg und dem Charles Felix Lindbergs Donationsfond finanziert wurde.

Um dieses überdimensionale Gemälde am Högsboer Medborgarhuset zu schaffen, das aus 60 verschiedenen Marmorarten aus der ganzen Welt besteht, benötigte der Künstler rund 7500 Stunden, wobei er die Marmorteile nicht selbst zusägte, sondern damit die Steinbildhauerei Hermansson beauftragte.

Endre Nemes (1909 - 1985) wurde in Ungarn geboren und lebte später in mehreren Ländern, bevor er sich dann in den 40er Jahren in Schweden ansiedelte. Von 1947 bis 1955 war Endre Nemes Vorstand der Kunsthochschule Valand in Göteborg, was die Ausbildungsrichtung jener Zeit erheblich prägte. Nemes war auch einer der ersten Künstler, die in Schweden Emaille für öffentliche Kunstwerke benutzte. Endre Nemes ist mehr für seine Gemälde, die sich in allen bedeutenden Museen Schwedens befinden, bekannt als für seine öffentlichen Werke.

Copyright Text und Foto: Herbert Kårlin